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Piz Linard (3410m) (H/B/WS, 2a) Sebastian Steiner

Tourengruppe/-Typ Hochtour, Sektion, Tourengruppen-Parent
Startdatum 2025-08-30
Enddatum 2025-08-31
Anmeldeschluss 2025-06-30
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Beschreibung

30.8.2025 – 31.8.2025 [Sa-So] Von der Chamonna dal Linard durch die Südwand auf den Piz Linard Die formschöne Pyramide ist die höchste Erhebung in der Silvretta mit einer grandiosen Weitsicht.

Tourenbericht

Teilnehmer:innen
Simona Kaspar, Sven Kaspar, Hansruedi Bachmann
Verhältnisse
Perfekt

Wie von Sebi bestellt, hört der Regen nach dem Vereina auf und trockenen
Fusses starten wir unsere Tour von Lavin Richtung Chamanna Linard.
Auf einem kleinen Trampelpfad geht’s stetig steil aufwärts, vorbei an
Lärchen, Heidel- und Preiselbeeren, die übrigens einen Frost brauchen,
damit sie gut schmecken.
Nach 2 1/2h erblicken wir zum ersten Mal den noch von Wolken verhängten
Piz Linard und erreichen kurz darauf auch unseren Übernachtungsort auf
2327m.ü.M.
Wir geniessen den restlichen Nachmittag vor und in der Hütte mit Kuchen
und Jassen, die Sonne setzt sich immer mehr durch und wir freuen uns auf
den folgenden Prachtstag.
Ein leckeres Znacht und ab in die Heja, haben wir doch Frühstück um 5.15
gebucht.
Und los geht’s morgens um sechs im Schein der Stirnlampen. Zügigen
Schrittes schreiten wir bergwärts, doch oh je, nach einer Stunde Marschzeit
vermisst Sven seinen Helm! Keine gute Idee, die Tour ohne Helm auf diesen
Bröckelberg fortzusetzen. Kurze Beratschlagung und Sven rennt im
Eiltempo wieder den Berg runter. Was für ein Glück – in den Bergen hilft
man sich ja. Der Bergführer einer nachfolgenden Gruppe hat den Helm
gefunden und hochgetragen. So kommt Sven doch noch in den Genuss der
Besteigung!
Gstälti montieren, anseilen, Helm aufsetzen und dann beginnt der
anstrengende Teil. Der Boden ist glücklicherweise noch leicht gefroren, vom
Vortag nass und stellenweise schneebedeckt und trotzdem löst sich immer
wieder ein Stein.
Wir kommen trotzdem gut voran, sind voll im Zeitplan und erreichen nach 3
1/2h den Gipfel, den Höchsten des Unterengadins! Wow, eine grandiose
Aussicht da oben! Da Temperaturen um den Gefrierpunkt nur kurz.
Der Abstieg am kurzen Seil verläuft ebenfalls reibungslos, nach 2 1/4h bei
der Hütte zurück stärken wir uns nochmals, bevor es an den Abstieg ins Tal
geht. 2000 Meter runter, das spüren wir in den Beinen ;)
Danke Sebi und Hansruedi für die quasi Privattour – wir kommen gerne
wieder

Berichterstatter:in
Simona Kaspar, Sven Kaspar