| Tourengruppe/-Typ | Hochtour, Sektion, Tourengruppen-Parent |
| Startdatum | 2025-08-15 |
| Enddatum | 2025-08-17 |
| Anmeldeschluss | 2025-06-15 |
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| Beschreibung | 15.8.2025 – 17.8.2025 [Fr-So] 1. Tag: Anreise mit öV nach Pian Geirett und Aufstieg zur Capanna Scaletta in rund 1 Std.
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Am Freitag sind wir ohne Probleme ins Tessin gereist. Wädenswil-Pfäffikon SZ-Arth Goldau-Bellinzona-Biasca-Olivone-Pian Geirett, der öV funktionierte tadellos. Der Aufstieg in die Scalettahütte war mit einer Stunde rasch gemacht. Dort trafen wir auf Barbara und Ruedi, welche bereits am Morgen angereist waren und die Gelegenheit für eine zusätzliche Wanderung genutzt hatten.
Der Wetterbericht für Samstag war gut, allenfalls etwas Niederschlag am späteren Nachmittag. So starteten wir morgens um 6.00 Uhr zuversichtlich Richtung Fuorcla Sura da Lavaz. Von dort ging es auf den Ostgrat, dem wir nun lange folgen würden. Leider war die Wegfindung nicht immer einfach, was uns etwas Zeit kostete. Langsam machten sich die ersten Wolken im vorher strahlend blauen Himmel bemerkbar und der Wind begann leicht aufzuziehen. Beim Gletscher angekommen, seilten wir uns zügig an, denn der Gipfel war unser Ziel. Doch es sollte nicht sein. Das Wetter verschlechterte sich zunehmend und erneut war die Wegfindung auf dem Ostgrat des Piz Medel schwierig. Als die ersten Regentropfen fielen und auch noch Nebel aufzog, war klar, dass es nun galt, das Plateau des Glatscher da Medel möglichst rasch zu durchqueren und wieder auf sicheren Fels zu kommen. Dort angekommen, begann nun der mühsame Abstieg Richtung Medelserhütte. Der Untergrund war nun schottrig und schuttig und wir suchten bei glücklicherweise wieder aufgeklartem Wetter unseren Weg von Steinmännli zu Steinmännli. «Schutthaufen» war nun das wohl am meisten gebrauchte Wort in unserer Gruppe. So erreichten wir um 15.00 Uhr die Medelserhütte, leider ohne Gipfelerfolg aber nach einer alles in allem doch schönen Tour.
Am Sonntag stand eigentlich noch der Hausberg der Hütte, der Piz Caschleglia, auf dem Programm. War es die eher lange Tour vom Vortag, war es der Wunsch nach einer früheren Rückkehr an den Zürichsee, die Mehrheit wollte auf diese Tour verzichten und die Minderheit fügte sich dem mit leichtem Grollen. So stiegen wir am Sonntag die drei Stunden nach Curaglia ab, von wo es mit Postauto, RhB und SBB wieder nach Hause ging.