| Tourengruppe/-Typ | Sektion, Wandern (T1-T3) |
| Startdatum | 2010-07-06 |
| Enddatum | 2010-07-10 |
| Anmeldeschluss | 2010-06-24 |
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| Beschreibung | 6.7.2010-10.7.2010 [Di-Sa] Weitwandern Gruyère, Di. 6.-Sa.10.7.2010 prov. Programm 6.7. 1000hm/6h, Billettkosten + ca. 160.- 7.7. 1500hm/6h, ca. Fr. 70.- |
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Première étape : Le Pratzey (La Roche) – Le Cousimbert – La Berra – La Valsainte – Charmey :
6 heures. Christine Boschung
Avant de vous raconter cette première étape, nous aimerions tout d’abord envoyer un grand bonjour de la Gruyère à tous nos camarades de la section qui nous liront.
Réjouis à l’idée de marcher dans nos montagnes, nous devions rejoindre le groupe à l’arrêt du bus du Pratzey (794 m), sur cette même route qui mène à Fribourg et où, à l’époque, Jo Siffert avait testé sa voiture de course de formule 1. La semaine s’annonçait ensoleillée et nous étions ravis de revoir nos amis montagnards.
Connaissant le nom du Cousimbert (1633 m) sans y être jamais allés, nous ne savions pas qu’il portait également le nom de « Käseberg ». Poussée par la curiosité et voulant en savoir plus sur l’origine de ces noms, quelle ne fut pas ma surprise d’apprendre que le nom « Cousimbert » serait une francisation du nom allemand Käsenberg ! Il est vrai qu’au nord, le district germanophone de la Singine repose à ses pieds.
Après deux heures de marche pour gravir les 840 mètres de dénivelés, nous avons pu admirer le panorama qui s’offrait à nous avec le lac de la Gruyère à nos pieds et plus au loin, les lacs de Morat, Neuchâtel, Bienne et la chaîne du Jura. Ferdinand dans sa buvette de montagne nous attendait déjà avec une soupe de chalet, spécialité gruérienne à base de macaronis, d’épinards, de lait/crème et de fromage suivi de gâteaux aux fruits et au vin cuit faits le matin même.
Requinqués, nous sommes repartis en direction de la Berra (1719 m), sommet que nous avons décidé de contourner avant d’entamer la descente vers la Chartreuse de la Valsainte (1016 m). De là, nous avons traversé le Javro pour rejoindre Charmey (916 m) par la rive gauche de la vallée. Nous avons suivi un chemin bucolique où nous avons aperçu un faon dans un pré, des faneurs sur une pente bien en déclive…
Arrivés à Charmey, une chambre confortable nous y attendait. La météo clémente nous a permis de manger sur la terrasse d’un restaurant avant d’aller sombrer comme des bienheureux dans les bras de Morphée. Comme la vie peut être belle !
Mittwoch, 7. Juli 2010 Peter Staub
Um 9 Uhr sind alle startbereit vor dem Hotel, der Einkauf für das Hüttenfondue ist in den Rucksäcken verstaut. Im Vallée de Motélon wandern wir grösstenteils im Wald zur Alpwirtschaft Le Pralet. In dieser ersten und letzten Verpflegungsstätte empfiehlt Willi den Durst zu löschen und uns zu stärken für die kommenden ca. 11 km und 1500 Höhenmeter.
Am Ende des Talgrundes geht’s steil hinauf zur Alp Porcheresse. Beim nächsten Trinkhalt beobachten wir ein Rudel Gämsen.
Das Handy klingelt. Ueli ist zum 5. Mal Grossvater geworden. Schweisstriefend aber stolz nimmt er die Gratulationsküsse der Damen entgegen.
In der Ferne ist der Col de Bounavalette bereits in Sicht. Oben angelangt geniessen wir den feinen Kuchen von Christine; 400 m über uns der Vanil Noir im Nebel. Von nun an wird der Weg alpin und teilweise ausgesetzt. Auf der Rückseite der Bergflanke dann einer der Höhepunkte des heutigen Tages: ein Rudel äsende Steinböcke in nächster Nähe.
Angesichts der fortgeschrittenen Zeit und des schwieriger werdenden Bergweges beschliessen die einen, zur Unterkunft Les Marrindes abzusteigen. Wir anderen nehmen den ca. 1-stündigen Gipfelanstieg des Vanil Noir in Angriff. Bei einer ausgesetzten Drahtseilstelle kann Agnes nur durch Zureden und Hilfe von Willi zum Weiterklettern bewegt werden. Um 17.45 Uhr geniessen wir bei schönstem Wetter das Gipfelpanorama auf 2389 m. Nach 500m Abstieg vorbei an den Steinböcken geniessen wir dann das langersehnte Bier vor der Hütte in der Abendsonne. Schon bald wird das von den Frauen zubereitete Fondue serviert, dazu gibt’s immer wieder Weisswein, spendiert vom Grossvater.
Donnerstag, 8. Juli Willi
Heute geht es zuerst auf - aus den Duvetdecken nämlich – dann gemäss Programm vorwiegend runter. Nach unserem Frühstück vor der Hütte bei Sonnenschein, starten wir auf wenig begangenen Wegen (der TL verliert sogar mal den Weg!) Richtung Château-d’Oex. Die Wanderung erfolgt einige hundert Höhenmeter über dem Talgrund und gibt uns immer wieder faszinierende Ausblicke auf diese spezielle Gegend. Obwohl wir heute am wenigsten Leistung erbringen müssen, fordert uns dieser ‚Ruhetag’ vor allem wegen der Sommerhitze. Bei unserer Ankunft spühlen wir zuerst die Kehlen im lauschigen Garten. Bis zum Nachtessen, wiederum unter den Bäumen, kaufen wir uns noch Esswaren für die morgige ‚Königsetappe’. Einige ergänzen auch ihre Ausrüstung... Dem fünffachen, stolzen Grossvater zeigen wir überraschend das Foto seiner Enkelin aus dem Internet. Danke Ueli für die gespendeten Runden! Leider verlassen uns heute Boschungs und Dölf. So sind wir noch sechs, die in den hübschen Zimmern dem nächsten Tag entgegenträumen.
Tourenbericht von Château-d'Oex nach Rochers de Naye von Marion
Frisch gestärkt und voller Vorfreude machten wir uns am morgen auf. Die Gespräche an der Postautohaltestelle waren so intensiv, dass wir fast das Postauto verpasst hätten. Die nette Chauffeuse dachte jedoch mit und lud uns auf und in der nächsten Ortschaft auch wieder wie geplant ab. Es stand unser längster Weitwandertag bevor. Die erste Steigung blieb mir sehr in Erinnerung, da ich permanent "Bräääme" verscheuchen musste, damit ich nicht total "erstochen" wurde. Doch bald wurden wir schon mit dem Ausblick auf den Stausee Lac de l'Hongrin belohnt. Unsere Mittagsrast im Schatten - alles andere war einfach zu heiss - fiel ausnahmsweise auch länger aus und alle nutzten die Gunst der Stunde für ein Nickerchen. Über Stock und Stein ging es bergan Richtung Tagesziel, dem Rocher de Naye (2042 m.ü.M.). Doch bevor wir den Gipfel in Sichtweite erhielten, genossen wir den Ausblick auf den uns zu Füssen liegenden Genfersee. Schon etwas müde - wir waren schon über 5 Stunden unterwegs - sammelten wir unsere Kräfte für den letzten Anstieg. Das erste kühle Bier auf dem Gipfel mundete allen köstlich und nachdem der Angestellte, welcher Koch, Concierge, Kellner und Mädchen für alles war, die Seife und das Duschmittel gefunden hatte, gönnten wir uns eine herrliche Dusche. Mit dem Nachtessen à discretion (Fleischfondue für hungrige Weitwanderer) schlossen wir den wunderbaren Tag ab.
Samstag, 10. Juli 2010 Peter Staub
Vor dem Morgenessen noch hinauf zum Gipfelplateau mit der fantastischen Aussicht auf den Genfersee und in die Berge. Willi zeigt den Verlauf der heutigen Schlussetappe mit dem Kurort Les Avants als Ziel. Wiederum bei schönstem Wetter nehmen wir den anfänglich steilen Abstieg in Angriff. Eine Tafel warnt vor den Gefahren…… Nach dem Überqueren des Trasses der Zahnradbahn wird der Wegverlauf flacher bis wir vom samstäglichen Ausflugsverkehr auf dem Col de Jaman eingeholt werden. Zum Glück zweigt der Wanderweg bald von der Fahrstrasse ab in schattiges Gelände. Willi checkt auf dem iPod nochmals die Zugsverbindungen und gibt Entwarnung: „Spitze kürzer“, die Zeit reicht. In Les Avants angekommen freuen sich einige über die Fähigkeiten des neuen Billetautomaten, während andere im Schatten an einem Glacéstängel lutschen.
Im gekühlten Buffetwagen der MOB löschen wir unseren Durst, während die uns inzwischen bekannt gewordene Landschaft vorbeizieht. In Spiez angekommen verabschieden wir uns von den „Appenzellern“, welche zur Weiterfahrt die Brünigstrecke wählen.
Für die unvergesslichen Wandertage in einer den meisten wenig bekannten eindrücklichen Landschaft danken wir Willi, unserem Top-Tourenleiter ganz herzlich. Wir durften in guter Kameradschaft fünf schöne Tage verbringen.